Glückwünsche zum Jubiläum der Üfa

25 Jahre kaufmännische Übungsfirma „Bauhaus GmbH“

 

Chronologie der „Bauhaus GmbH“

1992

Frau Werner erhielt den Auftrag für die FOS „Wirtschaft und Verwaltung“
der SBS Saalfeld eine Übungsfirma für den fachpraktischen Unterricht aufzubauen.

01.03.1992 

Anmeldung der Übungsfirma „Bauhaus GmbH“
bei der Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenringes in Essen.
Der erste Standort der Übungsfirma war die „Wüste Köditz“,
das Gründungsteam bildeten Frau Werner, Frau Zabel und Frau Hartlieb.

1995 

Umzug der Übungsfirma nach Unterwellenborn.

2001

Umzug der Übungsfirma nach Rudolstadt.
Einrichtung eines Großraumbüros in den noch heute genutzten Räumlichkeiten im Haus A mit insgesamt 20 Computerarbeitsplätzen.

2011

Erstmaliger Besuch einer internationalen Übungsfirmenmesse in Dresden,
diese Messebesuche sind mittlerweile zu einer jährlichen Tradition geworden.

2017

Die Übungsfirma „Bauhaus GmbH“ am SBZ Saalfeld-Rudolstadt blickt auf eine
25 jährige erfolgreiche Geschichte zurück.

Die Tätigkeit in der Übungsfirma ist für die Schülerinnen und Schüler Teil der
fachpraktischen Ausbildung der zweijährigen Fachoberschule (FOS) „Wirtschaft und
Verwaltung“. Im Schuljahr 2016/2017 werden 36 Schülerinnen und Schüler der Klassen FOS16Wa und FOS16Wb in der Übungsfirma ausgebildet.

Die Bauhaus GmbH pflegt Geschäftskontakte zu ca. 100 anderen Übungsfirmen in
Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, den Niederlande und der
Schweiz.

Das derzeitige Betreuerteam bilden Frau Große, Frau Kallenbach, Frau Staude und Herr Molitz.

 

Was ist eigentlich eine Übungsfirma?

Eine Übungsfirma ist ein virtuelles Unternehmen für die kaufmännische Aus- und Weiterbildung. Von der Personalabteilung über das Marketing bis zur Buchhaltung – jede Übungsfirma ist das Abbild eines Unternehmens und seiner kaufmännischen Abteilungen.

Alle Aktivitäten entsprechen der kaufmännischen Praxis. Der (fiktive) Warenverkehr wird durch Lieferscheine und Rechnungen abgebildet. Der Zahlungsverkehr, für den eine eigene Übungsfirmenbank zur Verfügung steht, wird durch Buchgeld abgewickelt. Eine Übungsfirma macht also Umsatz, erwirtschaftet Gewinne (oder Verluste) zahlt Steuern (Umsatzsteuer), stellt Mitarbeiter ein (und entlässt auch mal welche), zahlt diesen Löhne und Gehälter und führt für seine Mitarbeiter Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge ab.

In der Übungsfirma erlernen die Schülerinnen und Schüler also die Praxis in Ein- und Verkauf, in der Lagerhaltung, im Rechnungs- und Personalwesen sowie im Marketing und Sekretariat – also alle Facetten des kaufmännischen Arbeitens. Verwaltungsgrundlage ist die marktübliche kaufmännische Software Sage und Lexware.

Die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenringes (ZÜF) mit Sitz in Essen, stellt das dazu notwendige Umfeld, ohne das auch die reale Wirtschaft nicht funktioniert, zur Verfügung. Neben einer eigenen Bank, der Ruhrtalbank, gibt es diverse Krankenkassen und ein Finanzamt. Selbst eine (virtuelle) Tankstelle, eine Stadtverwaltung mit Stadtwerken für Strom, Gas und Wasser, eine Kfz-Zulassungsstelle und die städtische Müllentsorgung gehören dazu.

Weltweit gibt es mittlerweile mehrere tausend Übungsfirmen, in Deutschland sind im ZÜF ca. 500 organisiert.

Diese treffen sich Jahr für Jahr zur Internationalen Übungsfirmenmesse, um sowohl Waren als auch Erfahrungen auszutauschen. Vom 21. – 23. November 2017 findet diese Messe bereits das 53. Mal statt. Für die Fachoberschüler des Bereiches Wirtschaft, des Jahrganges 2017/18, steht die Fahrt nach Sinsheim schon fest im Kalender.