Seminarfachverteidigung

G E S C H A F F T !

Alle Seminarfacharbeiten wurden in den zurückliegenden Tagen von den zukünftigen Abiturienten des Beruflichen Gymnasium, BG14, des SBZ mit viel Engagement und Ehrgeiz erfolgreich verteidigt.

Auch in diesem Jahr beschäftigen sich die Schüler mit Themen aus dem gesamten Spektrum des Lebens.

Antje Blum, mit ihrem zukunftsweisenden Projekt „ökologischer Strom“, wird auch auf  einem Messestand im Regionalausscheid „Jugend Forscht“ 2017 zu finden sein. Sie stellte sich der Aufgabe, den erzeugten Solarstrom zwischen zu speichern.

Der Einfluss von Kunst auf das kindliche Verhalten, Abitur als Vorbereitung aufs Leben, die Abhängigkeit vom Erdöl, Terrorrisiken in der BRD oder das Leben der Tiere in Reservaten und der freien Natur sind Themen der Jugendlichen.

Im regionalen Bereich wurde die Situation der Flüchtlinge analysiert und sich mit den Problemen des Sprachtrainings, der Orientierungs- und Integrationskurse auseinandergesetzt. Welchen Zusammenhang es zwischen Zweistromland und dem Brauhaus Saalfeld gibt und dass der Bierkonsum entgegen dem allgemeinen Trend nicht rückläufig ist, wurde sehr anschaulich demonstriert.

Dass Lachen nicht nur Ausdruck von Freude ist, sondern eine körperliche Übung, von großem Wert für die Gesundheit hat bereits Aristoteles beschrieben. Franziska Jung, Emely Langguth und Sarah  Pätzold setzten diese Aussage sehr eindrucksvoll in die heutige Zeit um. Schnell wurde klar, dass es hier nicht nur um das Training der Gesichtsmuskulatur geht. Ein intensives Wechselspiel zwischen dem Gehirnzentrum für Emotionen, den Muskelpartien des gesamten Körpers, die einen erhöhten Sauerstoffbedarf fordern und das Immunsystem durch Ausschüttung von Hormonen stärken. Mit diesem Gedanken entstand die Verbindung zum Krankenhaus in Saalfeld über Humor und Freude den Genesungsprozess positiv zu beeinflussen. Dank der  Unterstützung von Chefarzt Dr. Robert Kästner konnte die Theorie erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden. Das Ergebnis der Arbeit, zugleich ein Aufruf an alle Familienangehörige und Freunde der Patienten, liegt in Form eines Flyers im Krankenhaus aus.

Die fleißigen Bienen und deren Schutz im Landkreis war Thema einer weiteren Arbeit. Neben der außergewöhnlichen Art der Kommunikation der Bienen untereinander mittels Tanz oder durch Schallsignale, die von den Flügeln erzeugt werden,  gab es viele Möglichkeiten den Honig zur Unterstützung von Heilprozessen einzusetzen.  Gravierend sind die Auswirkungen von Umweltbelastungen auf die Bienenvölker, deren kleines sensibles Ökosystem diesem nicht gewachsen ist. Der Bienenverlust von über 40 % seit 2006 in den USA ist alarmierend. In China wird bereits von Hand bestäubt. Nachwuchssorgen hat der Seminarfachbetreuer Artur Köber, der 2016 sein 70 jähriges Bienenjubiläum beging. Dabei sind die Bienen relativ pflegeleicht und durchaus als Hobby betreibbar. Benötigt wird ein kleiner Garten, ein Lehrgang zur Imkerei und friedliche Nachbarn. Als Belohnung erhält man feinsten Honig für den Eigenbedarf,  war von diesem begeisterten Imker zu erfahren und man leistet so nebenbei einen Beitrag zur Erhaltung unserer Art.